All die Emotionen, All die Gedanken, All die Gefühle, die ich noch nie zuvor gefühlt habe - Sie zerreißen mich. Innerlich, ganz langsam und leise, damit es niemand mitbekommt, außer mir.
Und da ist keiner, mit dem ich über das reden kann, was mich bedrückt. Keiner, dem ich so vertraue, dass ich die Worte aussprechen könnte, die Seit Wochen in meinem Kopf kreisen. Keiner, Keiner Ausser mir selbst.
Ich habe Angst, Ich habe verdammte Angst und, egal was ich tue, wohin ich gehe, sie verfolgt mich.
Sie verfolgt mich bis in meine Träume, rafft mich nieder wenn ich wach bin und bringt mich zu Fall. Es ist, als ob mir jemand auflauert und immer, wirklich immer, wenn ich mich einen Moment lang sicher fühle, lässt jemand die Bestie los, die mich innerlich auffrisst.
Samstag, 24. November 2012
Montag, 19. November 2012
#12
“I believe in pink. I believe that laughing is the best calorie burner. I believe in kissing, kissing a lot. I believe in being strong when everything seems to be going wrong. I believe that happy girls are the prettiest girls. I believe that tomorrow is another day and I believe in miracles.”
― Audrey Hepburn
Freitag, 9. November 2012
#11 - Das Schicksal spielt mit dem Leben wie der Wind mit den Blättern
Rückblick
8.15 Uhr. Mein Wecker klingelt. Normalerweise müsste ich schon seit über 2 Stunden beim Praktikum sein. Und ehrlichgesagt wäre ich dort auch lieber gewesen. Nach einer Nacht, in der ich kaum schlafen konnte und auch noch schlecht geträumt habe, kämpfe ich mich aus dem Bett und schlürfe mit trauriger Miene ins Wohnzimmer. Dort lasse ich mich auf unser Sofa fallen und schaue meinen Eltern beim frühstücken zu. Als ob ich jetzt auch nur einen Bissen runterbekommen würde. " Iss doch was.. " Ich stehe auf, gehe in die Küche und hole mir einen Apfel. Mehr können sie nun wirklich nicht von mir erwarten. Nicht jetzt. Nicht heute.
Ich suche mir ein Schwarzes Top, damit ich dem Anlass ensprechend gekleidet bin, und mache mich fertig. Schwarze Hose, Schwarzes Top, Schwarze Strickjacke, Schwarze Tasche. Alles Schwarz.
Im Auto herrscht eine bedrückende Stille. Was soll man schon sagen, wenn alle das selbe denken: Warum.
Wackligen Schrittes gehe ich den Weg zum Friedhof, weit hinter meinen Eltern. Heute will ich keine Gesellschaft, Ich will nicht in den Arm genommen werden. Ich will meine Ruhe.
Als ich ankomme bekomme ich nurnoch Fetzen eines Gespräches zwischen meiner Oma und dem Besitzer der Hundepension mit, der auch zur Beerdigung gekommen ist. " Gestern war sie doch noch quietschfidel und munter. Keiner hat geahnt das es so kommen würde. "
Geschockt schaue ich meine Mutter an. " Caty ist tot"
Hat ja gerade noch gefehlt. Ich hab es geahnt. Wirklich, ich hab drauf gewartet, dass sowas kommt. "Tiere können an Kummer sterben" hat meine Mutter immer gesagt & Nun stirbt der Hund meines Opas am Tag seiner Beerdigung. Als hätte sie es gewusst. Als hätte er sie zu sich geholt, damit er nicht allein ist.
Nun kann ich die Tränen, die mir schon seit Minuten in den Augen standen, nicht mehr zurückhalten. Die letzten Menschen treffen am Friedhof ein, begrüßen mich mit einem " Mein Beileid" und stellen sich mit zu dem traurig blickenden Haufen zurückgelassener Angehöriger. Den mitleidigen Blick bekomme ich gratis dazu.
Wenig später sitzen wir in der Kapelle. Während die Trauerrednerin spricht starre ich wieder und wieder auf das Bild meines Opas, welches ich an meinem Geburtstag selbst fotografiert habe. Wie gern ich ihn nur jetzt hier hätte. Die Rednerin erzählt detailliert aus dem Leben meines Opas. Viel gutes, nix schlechtes. Obwohl es schon einiges Schlechtes zu Sagen gegeben hätte. Aber über Tote redet man nicht schlecht.
Am Ende wird die Urne mit den Fotos und den Blumen auf einen Wagen gestellt und zu der Stelle gefahren, an der Er nun seine Letzte Ruhe finden darf.
" Tot ist man erst dann, wenn man vergessen wird" Begleitet von diesen Worten wird die Urne in die dunkle kalte Erde hinuntergelassen. Tränen, überall Tränen und ein Brennendes Gesicht. Leere, Vollkommene Leere, die keinen Platz für irgendein positives Gefühl lässt. Nicht heute.
Du fehlst. Ich hoffe es geht dir gut, da, wo du bist.
8.15 Uhr. Mein Wecker klingelt. Normalerweise müsste ich schon seit über 2 Stunden beim Praktikum sein. Und ehrlichgesagt wäre ich dort auch lieber gewesen. Nach einer Nacht, in der ich kaum schlafen konnte und auch noch schlecht geträumt habe, kämpfe ich mich aus dem Bett und schlürfe mit trauriger Miene ins Wohnzimmer. Dort lasse ich mich auf unser Sofa fallen und schaue meinen Eltern beim frühstücken zu. Als ob ich jetzt auch nur einen Bissen runterbekommen würde. " Iss doch was.. " Ich stehe auf, gehe in die Küche und hole mir einen Apfel. Mehr können sie nun wirklich nicht von mir erwarten. Nicht jetzt. Nicht heute.
Ich suche mir ein Schwarzes Top, damit ich dem Anlass ensprechend gekleidet bin, und mache mich fertig. Schwarze Hose, Schwarzes Top, Schwarze Strickjacke, Schwarze Tasche. Alles Schwarz.
Im Auto herrscht eine bedrückende Stille. Was soll man schon sagen, wenn alle das selbe denken: Warum.
Wackligen Schrittes gehe ich den Weg zum Friedhof, weit hinter meinen Eltern. Heute will ich keine Gesellschaft, Ich will nicht in den Arm genommen werden. Ich will meine Ruhe.
Als ich ankomme bekomme ich nurnoch Fetzen eines Gespräches zwischen meiner Oma und dem Besitzer der Hundepension mit, der auch zur Beerdigung gekommen ist. " Gestern war sie doch noch quietschfidel und munter. Keiner hat geahnt das es so kommen würde. "
Geschockt schaue ich meine Mutter an. " Caty ist tot"
Hat ja gerade noch gefehlt. Ich hab es geahnt. Wirklich, ich hab drauf gewartet, dass sowas kommt. "Tiere können an Kummer sterben" hat meine Mutter immer gesagt & Nun stirbt der Hund meines Opas am Tag seiner Beerdigung. Als hätte sie es gewusst. Als hätte er sie zu sich geholt, damit er nicht allein ist.
Nun kann ich die Tränen, die mir schon seit Minuten in den Augen standen, nicht mehr zurückhalten. Die letzten Menschen treffen am Friedhof ein, begrüßen mich mit einem " Mein Beileid" und stellen sich mit zu dem traurig blickenden Haufen zurückgelassener Angehöriger. Den mitleidigen Blick bekomme ich gratis dazu.
Wenig später sitzen wir in der Kapelle. Während die Trauerrednerin spricht starre ich wieder und wieder auf das Bild meines Opas, welches ich an meinem Geburtstag selbst fotografiert habe. Wie gern ich ihn nur jetzt hier hätte. Die Rednerin erzählt detailliert aus dem Leben meines Opas. Viel gutes, nix schlechtes. Obwohl es schon einiges Schlechtes zu Sagen gegeben hätte. Aber über Tote redet man nicht schlecht.
Am Ende wird die Urne mit den Fotos und den Blumen auf einen Wagen gestellt und zu der Stelle gefahren, an der Er nun seine Letzte Ruhe finden darf.
" Tot ist man erst dann, wenn man vergessen wird" Begleitet von diesen Worten wird die Urne in die dunkle kalte Erde hinuntergelassen. Tränen, überall Tränen und ein Brennendes Gesicht. Leere, Vollkommene Leere, die keinen Platz für irgendein positives Gefühl lässt. Nicht heute.
Du fehlst. Ich hoffe es geht dir gut, da, wo du bist.
Donnerstag, 1. November 2012
#10
"Jetzt fühlt sich mein Herz an, als würde es von meinen Rippen zusammengequetscht, und ich bekomme immer schlechter Luft. Ich habe Angst, dass sich innerhalb einer Sekunde- in der Pause zwischen zwei Atemzügen - alles in Dunkelheit aufgelöst und ich mich erneut allein zu Hause in meinem Zimmer wiederfinden werde. Ich weiß nicht, was ich tue, wenn das geschieht. Ich glaube, mir wird das Herz brechen. Ich glaube, Mein Herz wird stehenbleiben. "
Abonnieren
Kommentare (Atom)